elektrolok xyania
Anzeige

Datum: 26.02.2024 Uhrzeit: 14:32

Vinschger Bahn fährt ab 18. März auch am Wochenende wieder


Oberleitungsmasten müssen errichtet werden, um die Elektrifizierung der Vinschger Bahn umsetzen zu können. Die Arbeiten werden ab dem 18. März auf die Abendstunden verlegt. (Foto: LPA/Abteilung Mobilität)

Ab 18. März verkehrt die Vinschger Bahn auch am Wochenende und an Feiertagen wieder. Nur noch die Nachtsperre bleibt – aufgrund von Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahn – aufrecht.

Ab Montag, 18. März 2024 fährt die Vinschger Bahn auch am Wochenende (Samstag, Sonn- und Feiertage) wieder. Aufrecht bleibt die Teilsperre der Vinschger Bahn in den Abendstunden, um weiter an der Errichtung der Oberleitungsmasten arbeiten zu können. Diese sind für die Elektrifizierung der Vinschger Bahnlinie notwendig.

Landesweites Mobilitätskonzept

Die Vinschger Bahn ist nicht nur ein zentrales Element, wenn es um die Mobilität in der westlichen Landeshälfte geht. Vielmehr ist die Bahnlinie in ein landesweites Mobilitätskonzept eingebunden, das nur dann funktioniert, wenn auch die Vinschger Bahnlinie elektrifiziert ist, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Unser Ziel ist es, im Vinschgau – genauso wie im restlichen Land – einen attraktiven Halbstundentakt anzubieten. Außerdem werden die Züge künftig von Mals in Richtung Innsbruck und Lienz durchgebunden.

Teilsperre in den Abendstunden

In den Abendstunden entfallen auch weiterhin die drei letzten Züge in Richtung Mals sowie die letzten zwei Abendzüge in Richtung Meran. Es wird ein Schienenersatzverkehr angeboten, der im Stundentakt fährt (siehe Fahrplan). Die Ersatzbusse bedienen nur die im Fahrplan angegebenen Haltestellen. In Algund bedienen die Busse des Schienen-Ersatzdienstes die Bushaltestelle Bahnhof Algund in der J.-Weingartner-Straße. Der Bahnhof Marling wird ausschließlich vom Linienbus 212 angefahren.

In den Ersatzbussen ist keine Fahrradmitnahme möglich. Fahrscheine und Abos müssen vor Fahrtantritt entwertet werden, außerdem können in den Ersatzbussen keine Fahrscheine gekauft werden.


Quelle:/Fotos: Land Südtirol