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| Datum: 10.07.2026 Uhrzeit: 07:30 | ![]() |
DB Regio Nordost präsentiert KISS für das Netz Nord-Süd 2
Neufahrzeuge kommen verspätet • Ersatzkonzept sichert Angebotsverbesserung ab DB Regio hat im Stadler-Inbetriebnahmezentrum in Hennigsdorf erstmals die neuen Doppelstock-Regionalzüge vom Typ KISS für das Netz Nord-Süd 2 präsentiert. Der neue Verkehrsvertrag, der ab dem 12. Dezember 2026 greift, sorgt für ein spürbares Plus an Komfort und Kapazität für die Reisenden im Nordosten Deutschlands. Im Dezember 2026 geht DB Regio Nordost mit dem Netz Nord-Süd 2 an den Start Mit dem Start des Netzes Nord-Süd 2 im Dezember 2026 wird das Regionalverkehrsangebot auf den Linien RE3, RE4 und RE5 spürbar ausgebaut. Fahrgäste in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können sich auf häufigere Verbindungen, moderne Züge und ein insgesamt attraktiveres Angebot freuen. Die RE3 (Stralsund - Berlin - Lutherstadt Wittenberg), die RE4 (Stendal - Rathenow - Berlin - Falkenberg [Elster]) und die RE5 (Rostock bzw. Stralsund - Berlin - Ludwigsfelde) fahren ab Dezember 2026 stündlich. Ein besonderes Highlight ist die Regional-Express-Linie RE3, die künftig stündlich ohne Umstieg zwischen Stralsund, Angermünde, Berlin, Luckenwalde und Lutherstadt Wittenberg verkehrt. Modernisierte Fahrzeuge für ein spürbar besseres Reiseerlebnis Mit dem Netz Nord-Süd 2 werden die Fahrgäste künftig auch an den Fahrzeugen sehen, dass sich das Angebot weiterentwickelt: Auf den Linien RE4 und RE5 setzt DB Regio redesignte Doppelstockwagen ein. Sie bieten mehr Komfort für die Reise und eine moderne Fahrgastinformation. Für die Linie RE3 hat DB Regio zudem zwölf neue doppelstöckige Triebfahrzeuge des Typs KISS bei Stadler bestellt. Sie stehen für den nächsten Entwicklungsschritt im Regionalverkehr auf der Nord-Süd-Achse und werden künftig auf der Strecke der RE3 eingesetzt. Mit fünf Wagen und 575 Sitzplätzen schafft der KISS mehr Kapazität gegenüber dem bisherigen Angebot. Gerade auf nachfragestarken Verbindungen bieten die neuen Fahrzeuge damit mehr Platz für Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende mit Gepäck. Auch bei der Ausstattung setzen die neuen Fahrzeuge Akzente für eine moderne und komfortable Reise: Mobilfunkdurchlässige Scheiben verbessern die Verbindung unterwegs, Steckdosen an jedem Sitzplatz und Flächen zum induktiven Laden sorgen für zusätzliche Flexibilität. Große Monitore zur Fahrgastinformation erleichtern die Orientierung. Verbesserte Barrierefreiheit Die neuen Stadler-KISS-Fahrzeuge bieten durch unterschiedliche Einstiegshöhen beim Servicewagen einen barrierefreien Ein- und Ausstieg für Rollstuhlnutzende, Reisende mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck. Die mit „A“ und „B“ gekennzeichneten Einstiege sorgen für bessere Voraussetzungen für einen nahezu stufenfreien Einstieg an verschiedenen Bahnsteighöhen im Netz. In Kombination mit den barrierefreien Mehrzweckbereichen und Rollstuhlplätzen erleichtert dies vielen Fahrgästen die selbstbestimmte Nutzung des Nahverkehrs. Die Züge verfügen außerdem über zwei Rollstuhlplätze, 84 Fahrradstellplätze, drei Kinderwagenplätze und vier WC. Verzögerungen bei Lieferung Um die erweiterten Verkehrsleistungen verlässlich anbieten zu können, hat DB Regio ein Ersatzkonzept auf Basis von Bestandsfahrzeugen entwickelt. Auf den Nord-Süd-Relationen kommen fünfteilige Doppelstockzüge mit elektrischen Loks zum Einsatz. Da so Bestandsfahrzeuge vorübergehend für die Linien RE3, RE4 und RE5 eingesetzt werden, fahren auf den Linien RB24 und RB32 übergangsweise Talent-2-Züge (ET 442) mit überwiegend 420 Sitzplätzen pro Fahrt. Dieses Ersatzkonzept sichert den Start des Netzes inklusive der Angebotsausweitungen im Dezember 2026. Es kommen im Netz Nord-Süd also auch künftig ausschließlich klimafreundliche, elektrisch angetriebene Züge zum Einsatz – E-Mobilität lebt im Bahnverkehr. Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn | |