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Datum: 23.09.2026 Uhrzeit: 08:51

APTA EXPO: Stadler und Metra präsentieren ersten emissionsfreien batterieelektrischen FLIRT


Stadler und Metra präsentieren auf der APTA EXPO ersten emissionsfreien batterieelektrischen FLIRT-Zug auf der APTA EXPO 2026

Stadler und Metra werden am 5. Oktober auf der APTA EXPO 2026 den ersten für den US-Markt entwickelten batterieelektrischen FLIRT-Zug vorstellen. Diese Technologie markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung eines nachhaltigen, emissionsfreien Schienenpersonenverkehrs in Nordamerika. Martin Ritter, CEO von Stadler North America, erklärt: „Stadler ist stolz darauf zu zeigen, wie innovative Fahrzeugtechnologie Verkehrsbetriebe dabei unterstützen kann, ihre Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit, Service und Betrieb zu erreichen.“

Umfassender Service

Der für Metra – den Betreiber des Pendlerverkehrs in Chicago – gebaute batterieelektrische FLIRT repräsentiert eine neue Generation emissionsfreier Schienentechnologie. Er wurde entwickelt, um Verkehrsbetrieben die Modernisierung ihres Angebots zu ermöglichen, ohne dass eine vollständige Elektrifizierung der Strecken erforderlich ist. Metra hat acht batterieelektrische Züge bestellt und unterstreicht damit sein Engagement für sauberere, effizientere und flexiblere Lösungen im Personenverkehr. Die Inbetriebnahme des neuen Batteriezugs im Fahrgastbetrieb ist für 2028 geplant.

„Während Verkehrsbetriebe in ganz Nordamerika nach praktikablen Wegen zur Emissionsreduzierung suchen, erweist sich die batterieelektrische Schienentechnologie als zunehmend attraktive Lösung“, sagte Martin Ritter, CEO von Stadler North America. „Wir sind stolz darauf, den ersten Batterie-FLIRT für die USA zu präsentieren und zu zeigen, wie innovative Fahrzeugtechnologie Verkehrsbetriebe dabei unterstützen kann, ihre Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit, Service und Betrieb zu erreichen.“
Der Batterie-FLIRT basiert auf der bewährten FLIRT-Plattform von Stadler und nutzt Lithium-Ionen-Batterien an Bord, die einen Betrieb auf nicht elektrifizierten Strecken bei gleichzeitiger lokaler Emissionsfreiheit ermöglichen. Der Zug kann über vorhandene 480-Volt-Anschlüsse in Betriebshöfen und Terminals, über spezielle Ladeinfrastruktur sowie durch Energierückgewinnung beim Bremsen (Rekuperation) aufgeladen werden. Diese Flexibilität ermöglicht es Bahnbetreibern, elektrischen Verkehr auf Strecken anzubieten, auf denen eine herkömmliche Elektrifizierung wirtschaftlich möglicherweise nicht rentabel wäre.
„Diese Anschaffung unterstreicht das Engagement von Metra für sauberere Energie und leisere Züge sowie für unkonventionelle Lösungsansätze bei der Zukunftsplanung“, sagte Jim Derwinski, Executive Director und CEO von Metra. „Wir freuen uns sehr, diese Technologie – mit all ihren Vorteilen hinsichtlich Effizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit – nach Chicago und zu unseren Fahrgästen zu bringen.“ „Diese neuen Züge kommen genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Tom Kotarac, Vorsitzender der Northern Illinois Transit Authority (NITA). „Während die NITA daran arbeitet, ein besser vernetztes und leistungsfähigeres öffentliches Verkehrssystem im Nordosten von Illinois zu schaffen, freuen wir uns über das Potenzial dieser neuen Züge: Sie können das Verkehrsangebot erweitern und die regionale Anbindung verbessern, während sie gleichzeitig die Umweltbelastung durch Schadstoffe und Lärm verringern.“
Die batterieelektrische Bahntechnologie liefert in Europa bereits überzeugende Ergebnisse. Die FLIRT-Akkuzüge von Stadler nahmen 2023 in Deutschland den Fahrgastbetrieb auf; sie verkehren dort auf teilweise elektrifizierten Regionalstrecken und ersetzen Dieselfahrzeuge. Der Einsatz hat gezeigt, wie Batteriezüge zur Dekarbonisierung beitragen und gleichzeitig einen zuverlässigen Fahrgastbetrieb gewährleisten können.

Batteriezüge reduzieren Emissionen und Lärm

Für Verkehrsbetriebe in den USA bieten Batteriezüge eine attraktive Möglichkeit, Emissionen und Lärm zu senken sowie die Flexibilität des Betriebs zu erhöhen, ohne dass umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich sind. Moderne Triebzüge bieten zudem betriebliche Vorteile wie eine schnellere Beschleunigung, eine bessere Energieeffizienz und einen höheren Fahrgastkomfort.
Auf der APTA EXPO 2026 haben Besucher die Gelegenheit, das Fahrzeug aus der Nähe zu betrachten und mehr über Stadlers Portfolio an alternativen Antriebstechnologien zu erfahren, darunter batterie- und wasserstoffbetriebene Bahnlösungen.


Quelle:/Fotos: Stadler