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Datum: 13.10.2026 Uhrzeit: 10:59

Zusätzliche Fahrzeitreserven für stabilere Verbindungen Zürich–Stuttgart


Ein IC2 auf der Frankenwaldrampe von Steinbach am Wald nach Förtschendorf bei Bastelsmühle. (Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe)

Ab Dezember 2026 planen SBB und DB zwischen Stuttgart und Singen zusätzliche Fahrzeitreserven ein und reduzieren die Zahl der Zwischenhalte auf dem deutschen Abschnitt. Damit soll die Verbindung weiter stabilisiert werden. Bereits das im Dezember 2025 eingeführte Fahrkonzept hat die Ankunftspünktlichkeit in Zürich bei rund 80 Prozent stabilisiert.

Seit Dezember 2025 verkehrt jeder zweite Zug von Stuttgart nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind. Damit hat sich die Pünktlichkeit zwischen Schaffhausen und Zürich bei rund 80 Prozent stabilisiert.

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 werden auf dem deutschen Abschnitt weniger Zwischenhalte bedient und zusätzliche Fahrzeitreserven eingeplant. Die Reisezeit ab Schaffhausen nach Stuttgart verlängert sich teilweise um 11 Minuten. Dieses neue Fahrkonzept ist ein weiterer Schritt zur langfristigen Stabilisierung der Strecke Zürich–Stuttgart.

Über eine Rückkehr zu stündlich durchgehenden Zügen zwischen Stuttgart und Zürich entscheiden SBB und DB im Frühling 2027.


Quelle:/Fotos: DB AG / SBB